Thrombose - Kurzinfo
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Thrombose bedeutet Blutgerinnsel (Thrombus) in einem Blutgefäß. Meist entsteht eine Thrombose in einer Vene (ein Blutgefäß, das das Blut dem Herzen wieder zuführt); sie kann aber auch in einer Arterie (ein Blutgefäß, das das Blut vom Herzen in den Körper leitet) oder der großen Körperschlagader (Aorta) auftreten. Ein Thrombus kann sich auch im Herzen bilden; dort nennt man das Gerinnsel jedoch nicht Thrombose.
Folgende Voraussetzungen können die Bildung einer Thrombose fördern:
- vermehrte Gerinnbarkeit des Bluts, z. B. bei starker Vermehrung der Blutplättchen (Thrombozyten) oder einem Mangel an AT3,
- lokale Schädigung des Blutgefäßes,z. B. eine Entzündung (Thrombophlebitis),
- verlangsamter oder unterbrochener Blutfluss (z. B. bei Krampfadern).
Die Folgen einer Thrombose betreffen den Blutstau hinter dem thrombotischen Gefäßverschluss: so kann bei einer Thrombose in einer Beinvene das Bein anschwellen. Und sie betreffen das hohe Risiko einer Embolie. Als Embolie wird das Abschwemmen eines Thrombusteils oder des gesamten Thrombus mit dem Blutstrom bezeichnet, der dann in dem nächst folgenden enger werdenden Gefäßgebiet, so beispielsweise in der Lunge, stecken bleibt. Eine Lungenembolie kann lebensgefährlich sein. Daher sollten Thrombosen rechtzeitig erkannt und behandelt werden.
