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Pankreaskarzinom - Kurzinfo

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Der Bauchspeicheldrüsenkrebs wird medizinisch als Pankreaskarzinom bezeichnet. Er entwickelt sich gelegentlich aus dem gesunden Organ heraus, meist jedoch auf dem Boden einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung (chronische Pankreatitis). Wenn in der Blutsverwandschaft jemand mit einem Pankreaskarzinom zu finden ist, besteht ein erhöhtes Krebsrisiko. Zur Risikoerhöhung trägt auch Rauchen bei! Im Verlauf der Laborwertkontrollen kann ein Anstieg des Tumormarkers CA 19-9 auf einen Bauchspeicheldrüsenkrebs hinweisen; er ist zudem ein guter Verlaufsparameter bei der Therapie.

Erkannt wird das Pankreaskarzinom meist spät durch Symptome oder in symptomfreiem Zustand zufällig durch Bildgebende Verfahren (wie Ultraschall des Bauchraums). Zu den aussagekräftigsten Methoden gehört das Computertomogramm.

Die Symptome sind unspezifisch, wie Unwohlsein, Gewichtsabnahme, Oberbauchbeschwerden, Übelkeit. Wenn der Krebs im rechten Teil wächst (Pankreaskopf), kann es zu einem Verschluss des Gallengangs mit Gelbsucht kommen. Jedes dieser Symptome ist Anlass für weitere Diagnostik.

Die Behandlung ist abhängig vom Stadium und von der Lokalisation des Tumors. Es kommen Operation, Chemotherapie und in seltenen Fällen auch eine Bestrahlung in Betracht. Ansonsten stehen die Symptome therapeutisch im Vordergrund (symptomatische Therapie).

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