Mangelernährung
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[bearbeiten] Was Mangelernährung ist
Unter Mangelernährung versteht man ein durch Unterversorgung mit Nährstoffen entstandenes Untergewicht. In Dritte-Welt-Ländern mangelt es an Nahrungsmitteln; in Industrieländern ist meistens eine Krankheit die Ursache. Zu den Krankheiten, die zu einer Mangelernährung führen, zählen
- Dünndarmkrankheiten, wie die Sprue oder eine operative Verkürzung des Dünndarms (z. B. nach einer Durchblutungsstörung),
- Bauchspeicheldrüsenkrankheiten, wie eine chronische Pankreatitis oder der Zustand nach einer Bauchspeicheldrüsenoperation,
- die Anorexie als psychische Krankheit (die möglicherweise eine genetische Prädisposition hat),
- die Anorexie durch Appetitmangel bei einer Krebserkrankung,
- eine Schilddrüsenerkrankung mit Überfunktion, bei der mehr Kalorien verstoffwechselt und nicht für den Körpererhalt genutzt werden als trotz nicht vermindertem Appetit zugeführt werden.
[bearbeiten] Was der Arzt wissen möchte
Entsprechend den oben aufgeführten Überlegungen zur Ursache können folgende Fragen weiterhelfen:
- Wie ist der Appetit? Vermindert oder normal oder gar vermehrt?
- Wie ernähren Sie sich genau?
- Haben sie Bauchschmerzen, wenn Sie gegessen haben?
- Ist eine Krankheit des Darms oder der Bauchspeicheldrüse schon bekannt?
- Gibt es eine Krebserkrankung in der Vorgeschichte?
- Seit wann kam es zu einer Gewichtsabnahme? Gab es ein Ereignis, das zeitlich mit dem Beginn der Gewichtsabnahme in Verbindung gebracht werden kann? Ein Unfall? Eine Operation? Von Interesse ist auch ein psychisch belastendes Ereignis, dass zu einer depressiven Stimmungslage geführt haben kann.
- Wie fühlen Sie sich? Leistungsgemindert? Zittrig? Leicht aufgeregt?











