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Lungenödem - Kurzinfo

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Ein Lungenödem ist eine lebensgefährliche Flüssigkeitseinlagerung ind Lungengewebe mit Ausschwitzung in die Lungenbläschen, so dass der Gasaustausch erheblich beeinträchtigt wird.

Die Ursachen eines Lungenödems sind vielfältig.

  • Am häufigsten kommt es durch eine Herzinsuffizienz (Herzleistungsschwäche) zustande.
  • Aber auch eine Nierenisuffizienz (Funktionsstörung der Nieren) kann zum Lungenödem führen. Wenn nicht genügend Urin gebildet wird, staut sich Flüssigkeit im Körper, was zu allgemeinen Flüssigkeitsausschwitzungen mit Ödemen und auch mit Lungenödem führt.
  • Im Rahmen einer Lungenentzündung (Pneumonie) kommt es immer zu lokalem Flüssigkeitsaustritt ins Lungengewebe und in die Alveolen (Atembläschen). Dies ist das entzündliche Lungenödem.
  • Selten ist ein Lungenödem durch toxische Einwirkungen verursacht. Daran muss immer gedacht werden, wenn Atemnot nach Einatmen (Inhalation) toxischer (giftiger) Gase auftritt.

Beim Abhorchen findet der Arzt beim Lungenödem fein- oder mittelblasige Rasselgeräusche. Bei grobblasigem Rasselgeräusch ist akute Lebensgefahr vorhanden. Im Röntgenbild erkennt man eine milchige mehr oder weniger ausgeprägte "Verschattung".

Die Behandlung besteht in Sauerstoffgabe, gegebenenfalls bei starkem Lungenödem in künstlicher Beatmung und natürlich in der Behandlung der Ursache (siehe auch hier).

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