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Linksherzschwäche - Kurzinfo

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Die Linksherzschwäche (Linksherzinsuffizienz) macht sich über zwei Wege bemerkbar:

1. der Blutdruck kann nicht mehr adäquat aufgebaut werden. Das Herz pumpt zunächst unter Belastung, später auch in Ruhe nur ungenügend Blut in den Kreislauf. Man kommt die Treppe nicht mehr hoch und schließlich nicht mehr aus dem Sessel. Bei geringer Anstrengung kommt es zu Luftnot.

2. Das Blut staut sich in der Lunge, es kommt zur "linkskardialen Lungenstauung" und bei fortschreitender Insuffizienz zum Lungenödem. Dabei tritt Flüssigkeit aus den gestauten Blutgefäßen der Lungen in die Lungenbläschen und das Atemwegssystem, was die Atemnot dramatisch verstärkt. Dies ist das Lungenödem bei einem Herzversagen.

Die Behandlung besteht in

  • einer Herzentlastung durch Ausschwemmung von Flüssigkeit mit Hilfe von wassertreibenden Medikamenten (Diuretika),
  • einer Rhythmusstabilisierung (wenn eine Herzrhythmusstörung an der Leistungsschwäche beteiligt ist),
  • einer Senkung des Blutdrucks (wenn ein zu hoher Blutdruck die Leistungsschwäche ausgelöst hat),
  • einer Erweiterung der Herzkranzgefäße (wenn eine starke Verengung zur Leistungsschwäche geführt hat, z. B. beim Herzinfarkt) oder
  • einer Klappenbehandlung (wenn eine Erkrankung der Herzklappen zur Herzinsuffizienz geführt hat).

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