LDH
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LDH bedeutet Laktatdehydrogenase; sie ist ein Enzym, das praktisch in jeder Körperzelle vorkommt.
Die LDH erscheint bei Undichtigkeiten der Zellmembranen und beim Zelluntergang im Blut. Sie wird bestimmt, um einen Hinweis auf Zellzerfall und Organschäden zu erhalten. Sie dient beispielsweise zur Verlaufskontrolle eines Herzinfarkts, von Leberentzündungen und von Blutzerfall (Hämolyse).
Die obere Normgrenze liegt bei 220 U/l.
Was ein erhöhter Wert besagt
Erhöhte LDH-Werte sind vieldeutig. Sie findet sich beim Herzinfarkt, bei einer Leberentzündung (Hepatitis) wie auch bei Muskelentzündungen (Myositis) oder Weichteilquetschungen nach einem Unfall.
Bei unerklärter LDH-Erhöhung muss an eine Hämolyse und an einen bösartigen Tumor gedacht werden. Krebs mit vermehrtem Zellzerfall (besonders Blutkrebs) kann stark erhöhte LDH-Werte hervorbringen.
Was ein niedriger Wert besagt
Niedrige LDH-Werte sprechen gegen einen ausgeprägten Zellzerfall, so auch gegen einen höhergradigen Blutzerfall (Hämolyse).
