Kurzdarmsyndrom - Kurzinfo
Aus Krank-Gesund.de
Ein Kurzdarmsyndrom entwickelt sich, wenn der Dünndarm infolge einer Operation stark verkürzt wurde. Dadurch kommt es zu einer zu beschleunigten Passage des Speisebreis im Dünndarm. Wegen der kurzen Verweilzeit können die Verdauungsvorgänge dort nicht vollständig ablaufen, und das Verdaute kann auch nicht vollständig in den Körper aufgenommen werden. Unverdautes gelangt so in den Dickdarm und verursacht dort Durchfall und Blähungen.
Durch die Verkürzung des Dünndarms kommt es zu einer beschleunigten Passage des Speisebreis, so dass weniger Zeit für die Verdauung und die Aufnahme der Nahrung zur Verfügung steht. Damit kann es zum Mangel an Kalorien (und damit zu einer Gewichtsabnahme) und an wichtigen Spurenelementen und Vitaminen kommen.
Wenn speziell der unterste Dünndarm entfernt wurde, kommt es zu einem Mangel an Vitamin B12 mit entsprechenden Mangelerscheinungen und an einem Verlust an Gallensäuren. Die Gallensäuren gelangen in den Dickdarm und rufen dort Durchfall hervor (chologene Diarrhö).
