Insulinom: Wucherung von Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse. Dort wird Insulin auch dann gebildet, wenn es nicht gebraucht wird. Daher treten immer wiederkehrende Unterzuckerungen auf. Umgekehrt sollten Unterzuckerungen, die sonst nicht erklärt werden können, an ein Insulinom denken lassen. Mehr zum Insulinom
Heißhunger
Aus Krank-Gesund.de
Heißhunger ist in manchen Situationen normal, beispielsweise bei erhöhtem Kalorienbedarf oder in der Schwangerschaft. Kommt er aber zu häufig und ohne adäquate Ursache vor, muss an wiederkehrende Unterzuckerungen gedacht werden. Der Körper versucht in diesen Situationen durch besondere Mechanismen den Blutzucker wieder anzuheben, was zu begleitenden Phänomenen führt, wie
- Schweißausbruch
- schneller Puls, kräftiges Herzklopfen
- Zittrigkeit
- gelegentlich Veränderung im Verhalten bis hin zu schizophrenen Gedankengängen oder Aggressivität.
Wenn Heißhunger als krankhaft empfunden wird, suchen Sie einen Arzt auf und berichten Sie ihm, ob Sie in diesen Phasen auch Schweißausbruch, schnelles und kräftiges Herzklopfen und Zittrigkeit verspürt oder sogar eine unnormale psychische Reaktionsweise an den Tag gelegt haben. Er wird möglicherweise an ein Insulinom oder eine Hyperthyreose denken.
Solche Symptome sollten registriert und dem Arzt mitgeteilt werden. Er wird die zu vermutete Unterzuckerung (Hypoglykämie) zu objektivieren versuchen, denn immerhin gilt es, einen für diesen Fall anzunehmenden Insulin produzierenden Prozess (z. B. ein Insulinom) im Körper aufzuspüren und zu behandeln. Er wird auch an eine falsche Ernährung denken, bei der rasch verdauliche und resorbierbare Zucker vorherrschen, auf die der Körper nicht eingestellt ist, die also unphysiologisch sind. Dann gilt es, die Grundlagen der Ernährung aufzuarbeiten.











