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Gewichtsabnahme

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[bearbeiten] Normale Gewichtsschwankungen

MERKE

Eine ungewöhnlich starke, anhaltende und nicht erklärliche Gewichtsabnahme sollte abgeklärt werden. Geben Sie Ihrem Arzt folgende Zusatzinformationen: Appetitabnahme, Völlegefühl, Blähungen, Grummeln, Schmerzen im Bauch, Veränderung des Stuhlgangs, Herzklopfen, Zittrigkeit, eine Neigung zu Schweißausbrüchen, Stress, Niedergeschlagenheit, Medikamente, sonstige Krankheiten.

Gewichtsschwankungen von 1-3 Kilogramm innerhalb weniger Tage sind nicht ungewöhnlich. Sie können bei sonst gesunden Menschen stressbedingt sein oder mit unregelmäßiger Lebensführung und unregelmäßigem Essen zusammenhängen.

[bearbeiten] Unnormale Gewichtsänderungen

Rasche Schwankungen, die innerhalb weniger Tage auftreten sind in der Regel durch Wassereinlagerung oder Flüssigkeitsverlust bedingt. Besonders starke Schwankungen finden sich nach Einnahme von Wassertabletten (Diuretika) im Rahmen einer Herzinsuffizienz oder Leberzirrhose.

[bearbeiten] Was der Arzt fragen könnte

Herzinsuffizienz: Schwäche des Herzmuskels mit Abnahme der Pumpleistung.
Mehr zur Herzinsuffizienz

Leberzirrhose: Chronische Erkrankung der Leber mit Narbenbildung. Risiko des Verlusts der Entgiftungsfunktion des Körpers, der Gallebildung, Produktion von Gerinnungsfaktoren etc.
Mehr zur Leberzirrhose

Sprue: Chronische Dünndarmkrankheit mit der Folge von Verdauungs- und Ernährungsstörungen
Mehr zur Sprue

Chronische Pankreatitis: chronische Erkrankung der Bauchspeicheldrüse mit weniger Produktion von Verdauungsenzymen und Insulin.
Mehr zur chronischen Pankreatitis

Hyperthyreose: Schilddrüsenüberfunktion mit allgemeiner Ankurbelung des Stoffwechsels; häufig Auswirkungen auf das Herz, den Darmkanal (Durchfälle), das Nervensystem (Zittrigkeit) etc.
Mehr zur Hyperthyreose

Eine Gewichtsabnahme, die anhaltend verläuft und sonst nicht erklärbar ist, kann verschiedene Ursachen haben. Ihr Arzt möchte dann wissen,

  • ob der Appetit beeinträchtigt ist,
  • ob Missempfindungen im Bauchbereich vorliegen (Völlegefühl, Blähungen, Grummeln, Schmerzen im Bauch),
  • ob der Stuhlgang sich verändert hat, insbesondere dünner geworden ist,
  • ob eine Erkrankung der Leber, der Bauchspeicheldrüse oder des Dünndarms vorliegt und Ihnen bekannt ist,
  • ob gleichzeitig Herzklopfen, Zittrigkeit und eine Neigung zu Schweißausbrüchen aufgetreten sind,
  • ob Medikamente eine Rolle spielen (z. B. Wassertabletten?) und
  • ob eine Niedergeschlagenheit (Depression) vorliegen könnte.

[bearbeiten] An welche Ursachen der Arzt denkt

Die Überlegungen des Arztes, die hinter diesen Fragen stehen, beziehen sich auf folgende Krankheiten:

  • eine Darmkrankheit (z. B. Sprue)
  • eine Erkrankung der Leber (z. B. Leberzirrhose)
  • eine Bauchspeicheldrüsenkrankheit (z. B. eine chronische Pankreatitis)
  • eine Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose)
  • eine chronisch konsumierende Erkrankung (z. B. Krebs)






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