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Gastrinom - Kurzinfo

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Das Gastrinom ist eine Geschwulst, die meist in der Wandung des Zwölffingerdarms oder in der Bauchspeicheldrüse wächst und das Hormon Gastrin produziert. Dieses Hormon regt die Magenschleimhaut zur Bildung von exzessiv viel saurem Magensaft an. Die Aggressivität der Magensäure übersteigt in aller Regel den Schutzmechanismus der Magendarmschleimhäute und führt daher zu Geschwüren, die nicht nur im Magen und obersten Teil des Zwölffingerdarms auftreten, sondern auch in tieferen Zwölffingerdarmabschnitten oder sogar noch weiter darmabwärts.

Die Hauptsymptome des Gastrinoms sind einerseits Beschwerden oder Schmerzen von den Schleimhautgeschwüren und andererseits Durchfälle. Zu Durchfällen kann es bei dieser Krankheit kommen, weil der Verdauungsprozess im Dünndarm durch die überschießende Magensäure gestört ist. Das gesamte Bild wird medizinisch auch als Zollinger-Ellison-Syndrom bezeichnet.

Die Behandlung besteht in einer Operation, sofern der Tumor lokalisiert werden kann und operabel ist, ansonsten in einer hohen Dosierung von Säureblockern (wie z. B. Omeprazol oder Pantoprazol).

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