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Fettstuhl

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[bearbeiten] Was Fettstuhl ist

Ein Stuhl mit einem hohen Fettgehalt schmiert in der Toilettenschüssel und sieht auch fettig aus. Er zeigt eine unzureichende Fettverdauung an. Meist ist gleichzeitig die Eiweißverdauung gestört, so dass es zu übel riechendem, voluminösem Stuhl und starker Darmgasentwicklung kommt.

[bearbeiten] Was die Ursachen sind

Die Ursachen sind vielfältig.

  • Eine Schwäche der Bauchspeicheldrüse (medizinisch Pankreasinsuffizienz) führt zu mangelhafter Fettverdauung.
  • Ein Gallemangel im Dünndarm führt zu mangelhafter Aktivierung der fettverdauuenden Enzyme der Bauchspeicheldrüse (speziell der Lipase), und damit ebenfalls zu mangelhafter Fettverdauung.
  • Ein zu rasche Passage des Speisebreis durch den Dünndarm bedeutet eine zu kurze Zeit, die für die Verdauung zur Verfügung steht. Auch hier kommt es zu vermehrtem Fettübertritt in den Dickdarm und damit zu Fettstuhl. Dies kann bei vermehrten Darmbewegungen (erhöhter Motilität) aber auch bei verkürztem Dünndarm (z. B. nach Dünndarmresektion: Kurzdarmsyndrom) eintreten.

[bearbeiten] Was der Arzt wissen sollte

Wenn der Arzt im Rahmen der Beschwerdegeschichte den Begriff Fettstuhl hört, so ist es für ihn wichtig, folgende Fragen beantwortet bekommen zu können:

  • Seit wann, ggf. seit welchem Ereignis?
  • Ist bei Ihnen eine Bauchspeicheldrüsenkrankheit, eine Leberkrankheit oder eine Darmkrankheit bekannt? Ist der Darm operiert worden?
  • Haben Sie auch Blähungen? Sind die Winde übelriechend?
  • Neigen Sie zu Bauchschmerzen? Sind sie Krampfartig?
  • Welche Nahrungsmittel können Sie vertragen, welche nicht? Gebratenes? Fette Speisen?

Unter Umständen ist es sinnvoll, sich auch die Fragen vorzubereiten, die unter den Rubriken "Übel riechender Stuhl" und "Durchfall" aufgeführt sind.







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