Fettleber
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Die Fettleber (Steatosis hepatis) ist gekennzeichnet durch einen vermehrten Fettgehalt (über 5 % des Organgewichts) der Leber.
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Was die Ursachen sind
Ursachen können Alkohol, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), einige Medikamente (!), Überernährung (mit Adipositas) oder eine erhebliche Unterernährung (wie beim Kwashiorkor) sein.
Wie man die Fettleber diagnostiziert
Die Leberverfettung ist meist ein Zufallsbefund bei einer Ultraschalluntersungung des Oberbauchs. Die Ultraschalluntersuchung der Leber (Sonographie) ergibt relativ sichere Hinweiszeichen auf eine Fettleber: eine deutlich vermehrte homogene Echogenität (im Vergleich zur Niere gut erkennbar) bei erhaltener Verformbarkeit der Leber und in der Regel ohne Zeichen eines Pfortaderhochdrucks (portale Hypertension). Die Fetteinlagerungen bedingen eine geringe bis mäßige, manchmal auch starke Vergrößerung der Leber und eine Schallabschwächung.
Die Leberverfettung führt relativ häufig zu einer schwelenden Leberentzündung, die als Fettleberhepatitis bezeichnet wird und gelegentlich in eine Narbenleber (Leberzirrhose) übergehen kann.
Welche Beschwerden durch eine Fettleber ausgelöst werden
Meist macht die Fettleber keine Beschwerden; gelegentlich wird ein leichter Druck im rechten Oberbauch geklagt, der aber auch andere Ursachen haben kann.
Was man zur Behandlung tun kann
Am wichtigsten ist die Behandlung der Ursache, z.B einer Schilddrüsenunterfunktion, eines Übergewichts, einer Fettstoffwechselstörung oder einer Zuckerkrankheit. Auch sollten keine unnötigen oder nicht mit dem Arzt abgesprochenen Medikamente eingenommen werden. Und bei einer ausgeprägten Form der Fettleber unbedingt Alkohol vermeiden! Eine medikamentöse Therapie der Fettleber hat sich bisher nicht etabliert. Die Umstellung des Lebensstils ist entscheidend.


