Darmverengung
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Eine Verengung des Darms wird als Stenose bezeichnet. Sie kann an den verschiedensten Stellen des Dünn- und Dickdarms auftreten. Im Dickdarm ist ein einengender Tumor häufig die Ursache; an ihn muss besonders in höherem Lebensalter gedacht werden. Im Dünndarm kommt eine entzündliche Einengung durch einen Morbus Crohn in Frage; an sie muss besonders im jugendlichen und jungen Erwachsenenalter gedacht werden.
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Welche Beschwerden durch eine Darmverengung hervorgerufen werden
Eine Darmverengung kann zu dumpfen an- und abschwellenden Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, bei starker Verengung auch zu Übelkeit und Erbrechen führen; dies sind Zeichen eines Darmverschlusses (Ileus).
Welche Ursachen zu einer Darmverengung führen
Eine Darmverengung wird meist durch folgende Krankheiten verursacht:
- Abknickungen und Strangulationen des Darmkanals bei Verwachsungen (z. B. nach einer Operation oder Bauchfellentzündung),
- ein ins Darmlumen vorwachsender Tumor (Darmkrebs, Kolonkarzinom) oder
- eine entzündliche Verengung (z. B. im Rahmen eines Morbus Crohn),
- ein eingeklemmter Bruch (Hernie) , bei dem eine Darmschlinge in einem Bruchsack z. B. in der Leiste oder im Nabel abgeklemmt festsitzt (Leistenhernie, Nabelhernie).
Was Ihr Arzt fragen könnte
Wenn Ihr Arzt an eine Darmverengung als Ursache Ihrer Beschwerden denkt, wird er möglicherweise folgende Fragen an Sie haben:
- Gluckert es oder rumort es während der Bauchschmerzen besonders stark? Diese Symptome können auf eine starke Aktivität des Darms hinweisen. Wenn er seinen Inhalt durch eine Verengung presst, kann solch ein Symptom zustande kommen.
- Sind die Beschwerden gelegentlich oder regelmäßig krampfartig? Darmkrämpfe könnten für eine Kraftanstrengung des Darms bei der Überwindung eines Hindernisses sprechen.
- Sind sie mit Übelkeit oder gar Erbrechen verbunden? Übelkeit und Erbrechen könnten für einen Aufstau des Darminhalts sprechen.
- Treten die Beschwerden nach einer Nahrungsaufnahme auf? In welchem zeitlichen Abstand? Besonders bei fester Kost mit schwer oder nicht verdaulichen Partikeln (z. B. Körnern) kann es zu einer erschwerten Passage durch eine Darmverengung kommen.
- Ist Ihnen eine Vorerkrankung des Darms bekannt? Ein Morbus Crohn beispielsweise kann nach einer mehr oder weniger langen beschwerdefreien Zeit unbemerkt wieder aktiv werden und zu einer Darmverengung führen.
- Gibt es in der Familie, speziell in der engeren Blutsverwandtschaft Darmkrebs? Dann muss man von einer erblichen Belastung ausgehen und an einen stenosierenden Tumor im Dickdarm denken. Die Nachfragen beträfen die Beobachtung von Blut im Stuhl und eine Neigung zum Stuhlverhalt.
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