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Blutsenkungsgeschwindigkeit

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Die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG, Senkung) ist ein Messwert des Bluts, der unspezifisch bei verschiedensten Erkrankungen erhöht ist. Er wird als Suchparameter und zur Kontrolle eines Krankheitsverlaufs eingesetzt. Es handelt sich um die Sedimentierungsgeschwindigkeit der roten Blutkörperchen in einem mit Blut gefüllten Messröhrchen von 20 cm Höhe. Normalerweise sinkt die obere Begrenzung in der ersten Stunde nicht weiter als 20 mm ab.

Was eine erhöhte BSG besagt

Eine Erhöhung der Blutsenkungsgeschwindigkeit kommt bei Entzündungen, Infektionen, Krebs und Krankheiten des Immunsystems vor. (Eine normale BSG schließt eine ernsthafte Krankheit jedoch nicht aus.)

Eine besonders starke BSG-Erhöhung wird als Sturzsenkung bezeichnet (über 80 - 90 in der ersten Stunde); sie kommt vor bei bestimmten Blutkrankheiten und Krankheiten des Immunsystems (Autoimmunkrankheiten: Krankheiten, bei denen sich der Körper über sein Immunsystem selbst angreift).

Was eine erniedrigte BSG besagt

Eine ungewöhnlich niedrige BSG (unter 5) ist selten; sie findet sich manchmal bei einer Gelbsucht oder bei einer Verminderung bestimmter Eiweiße (der Gamma-Globuline) im Blut.

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