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Bauchschmerzen

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Testen Sie eDOC Bauchschmerzen: Was der Arzt dazu fragen würde, was Sie antworten könnten, was Ihre Antworten bedeuten.


Bauchschmerzen rangieren in ihrer Bedeutung von harmlos bis lebensbedrohlich. Es kommt ganz darauf an, wo sie auftreten, wie stark sie sind, wie ihr Zeitverlauf ist, wodurch sie ausgelöst oder beeinflusst werden, mit welchen anderen Beschwerden oder Krankheitszeichen sie zusammen vorkommen und manches mehr. Daher wird Ihr Arzt eine Reihe von Fragen stellen, beispielsweise folgende:

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Schmerzstärke

Das Schmerzempfinden ist sehr subjektiv. Was der eine als stark empfindet, kann für den anderen noch erträglich sein. Für den Arzt kann in beiden Fällen gleiche Dringlichkeit für eine weitere Diagnostik vorliegen. Manchmal hilft es, eine subjektive Schmerzskala zu benutzen, um seine empfundene Schmerzstärke in etwa verständlich zu machen. Ihr Arzt wird vielleicht folgende Hilfe anbieten: Beurteilen Sie Ihre maximal empfundenen Schmerzen in einer Skala von 1-10. Stärke 1 soll „minimal“ bedeuten, Stärke 5 soll bedeuten „ab hier benötige ich ein Schmerzmittel“, und Stärke 10 sei der maximal vorstellbare Schmerz, sozusagen ein Vernichtungsschmerz. Ein solch starker Schmerzgrad wird oft bei Koliken angegeben.

[bearbeiten] Eindrückbarkeit des Bauchs

Diese Frage wird gestellt, wenn die Beschwerden bei der Vorstellung schon weitgehend wieder verschwunden sind. Sind sie noch vorhanden, wird der Arzt das gleich selbst prüfen. Grundsätzlich sollte man unterscheiden, ob der Bauch durch ein Beklopfen oder Eindrücken erst recht weh tut und zur Abwehr angespannt wird, oder ob er während der Beschwerden weich bleibt und betastet werden kann. Im ersten Fall liegt wohl eine Bauchfellreizung oder Bauchfellentzündung (Peritonitis) vor, im zweiten Fall eher nicht.

Schmerzen, die plötzlich auftreten und so stark sind, dass sie ein Vernichtungsgefühl und eine Kollapsneigung verursachen, lassen den Arzt bei eindrückbarem Bauch an eine Kolik oder an eine plötzliche Vergrößerung eines inneren Organs mit Kapselspannung (z. B. durch Einblutung) denken.

[bearbeiten] Verhalten während der Schmerzen

MERKE

Schmerz muss sehr differenziert mitgeteilt werden. Durch eine gute Vermittlung aller Umstände kann Ihr Arzt die Schmerzursache oft stark eingrenzen!
Wichtig sind: Stärke des Schmerzes, Weichheit oder Abwehrspannung des Bauchs, Unruhe oder Angst vor Bewegung wegen Schmerzverstärkung, Lokalisation, Ausstrahlung, genauer Beginn, Verlauf und Dauer, möglicher Auslöser, Beeinflussbarkeit, Vorerkrankungen jeglicher Art, bei Frauen Abhängigkeit von der Regel oder gynäkologischen Vorerkrankungen.

Wenn Sie berichten, dass Sie während der Schmerzen unruhig auf der Suche nach einer Körperlage waren, in der Sie die Schmerzen weniger stark verspürten, dann spricht das für Ihren Arzt für eine Ursache, die nichts mit dem Bauchfell zu tun hat. Bei einer Kolik (Darmkolik, Gallenkolik, Nierenkolik) oder bei einem Gefäßverschluss im Bauchraum (z. B. Mesenterialembolie) verhalten sich Patienten so.

Wenn Sie dagegen berichten, dass Sie ganz ruhig im Bett lagen und möglichst jede Bewegung vermieden, weil sie die Schmerzen verstärkten, wird das für ihn darauf hindeuten, dass eine Bauchfellentzündung (Peritonitis) vorlag. Von ihr allerdings erholt man sich nicht rasch von alleine, und Patienten, die so etwas erleben, gehen auch nicht zum Arzt, sie rufen ihn! Oder realistischer: jemand, der solch einen schmerzgeplagten Patienten betreut, ruft ihn an. Und wenn der berichtet, dass sein Schützling sich vor Schmerzen nicht zu bewegen wagt, weiß der Arzt Bescheid und wird womöglich sofort eine Klinikeinweisung veranlassen.

Ursache solch einer Bauchfellentzündung kann ein Organdurchbruch sein, beispielsweise ausgehend vom Magen (Magenperforation bei Ulkus), von der Gallenblase (Gallenblasenperforation im Rahmen eines Gallensteinleidens), vom Wurmfortsatz (Blinddarmperforation, perityphlitischer Abszess), vom Darm (beispielsweise ein durchgebrochenes Divertikel bei Divertikulitis).

[bearbeiten] Schmerzlokalisation

Über die Lokalisation können einige Diagnosen in den Vordergrund und andere in den Hintergrund treten. Um die Lokalisation des Schmerzes mitzuteilen, sollten Sie sich genau genug ausdrücken, was vielen Menschen angesichts der anatomischen Fachbegriffe schwer fällt. Aber sie können die Region, in der es weh tat, zeigen oder umgangssprachlich beschreiben. Gut verständlich sind beispielsweise Angaben wie:

  • oben rechts = unter dem rechten Rippenbogen: dorthin projizieren sich Beschwerden, die von der Leber, der Gallenblase, den Gallenwegen und dem Dickdarm ausgehen können,
  • oben in der Mitte = in der Magengrube = unterhalb des Brustbeins: dorthin projizieren sich Beschwerden, die von Magen, Zwölffingerdarm, Bauchspeicheldrüse, Gallenwegen, Dickdarm oder dem Herzen ausgehen können,
  • oben links = unter dem linken Rippenbogen: dorthin projizieren sich Beschwerden, die von Magen, Bauchspeicheldrüse, Dickdarm, Milz oder dem Herzen ausgehen können,
  • um den Nabel herum = in der Mitte des Bauchs: dorthin projizieren sich Beschwerden, die von Magen, Bauchspeicheldrüse, Dickdarm oder Blutgefäßen des Bauchraums ausgehen können, Auch eine Blinddarmentzündung (Appendizitis) kann in der Anfangsphase mit Schmerzen um den Nabel beginnen.
  • rechte oder linke Flanke: dorthin projizieren sich Beschwerden, die von den Nieren und den Harnleitern ausgehen können,
  • unten rechts = rechter Unterbauch: dorthin projizieren sich Beschwerden, die von Dickdarm, "Blinddarm" (Wurmfortsatz, beispielsweise bei einer Appendizitis), unterem Dünndarm (terminales Ileum) oder bei Frauen den Adnexen (Eierstöcken und Tuben) ausgehen können,
  • unten links = linker Unterbauch: dorthin projizieren sich Beschwerden, die von Dickdarm, insbesondere dem S-Darm (Sigmoid, beispielsweise bei einer Divertikulitis) oder bei Frauen den Adnexen (Eierstöcken und Tuben: Adnexitis) ausgehen können,
  • unten in der Mitte = im Blasenbereich: dorthin projizieren sich Beschwerden, die von der Blase, dem Dünndarm, oder bei Frauen der Gebärmutter (Uterus) ausgehen können.

Selbstverständlich halten sich Schmerzen in den seltensten Fällen genau an eine dieser Regionen, die können sich über mehrere Regionen ausbreiten oder sogar wandern. Das sollte genau mitgeteilt werden.

[bearbeiten] Schmerzausstrahlung

Es ist von großer Bedeutung, wenn Sie beobachtet haben, dass der Schmerz ausstrahlt, beispielsweise

  • in den Rücken: wie es manchmal bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) oder einer Erkrankung der großen Körperschlagader (Aorta, z. B. bei Aortendissektion) vorkommt.
  • vom Rücken in den Bauch: Für den Betroffenen ist es manchmal nicht einfach auseinander zu halten, ob der Schmerz vom Bauch in den Rücken oder umgekehrt gezogen ist: versuchen Sie zu differenzieren, das hilft dem Arzt sehr. Viel zu oft werden ungeklärte Bauchschmerzen auf eine verschlissene Wirbelsäure (degenerative Wirbelsäulenerkrankung) geschoben. Manchmal aber müsste der Arzt auch rechtzeitig an die Wirbelsäule denken!
  • unter das rechte Schulterblatt: wie es bei einer Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) oder einer Gallenkolik vorkommen kann.
  • in die Leisten, in die Harnröhre, in die Hoden: hierbei könnte es sich um Schmerzen handeln, die von den Harnleitern ausgehen, vielleicht von einem Harnleiterstein (Urolithiasis) oder einer Entzündung der Harnwege (aufsteigender Harnwegsinfekt).
  • hinter das Brustbein hoch: solche Schmerzen können von einer Refluxkrankheit oder auch vom Herzen (beispielsweise bei einem Herzinfarkt) herstammen.


[bearbeiten] Anfang der Schmerzen

Das ist meist ganz einfach zu beantworten, weil man sich in der Regel gut erinnert. Die Beschwerden können folgendermaßen begonnen haben:

  • plötzlich mit Anstieg der Schmerzstärke innerhalb weniger Sekunden: beispielsweise bei einer Gallenkolik bei Gallensteinleiden oder akuter Durchblutungsstörung des Darms (z. B. bei Mesenterialembolie),
  • rasch mit Anstieg der Schmerzstärke innerhalb einiger Minuten bis weniger Stunden: beispielsweise bei einer akuten Entzündung wie bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) oder einer Blinddarmentzündung (Appendizitis)
  • langsam mit Anstieg der Schmerzstärke innerhalb einiger Stunden bis Tage.

[bearbeiten] Entwicklung der Schmerzen

Der Schmerzverlauf kann sehr vielfältig sein. Den Arzt interessiert vor allem,

  • ob die Beschwerden von selbst wieder verschwanden. Das ist in der Regel bei Koliken der Fall, nicht dagegen bei Entzündungen.
  • ob die Schmerzen in einen Dauerschmerz mündeten. Das findet sich bei Entzündungen oder Organschwellungen.
  • ob es plötzliche Episoden der Verschlechterung gab und wie lange sie anhielten.

[bearbeiten] Schmerzauslöser

Manchmal hat der Patient einen Verdacht bezüglich des Auslösers oder der Ursache seiner Beschwerden. Manchmal liegt er aber gründlich daneben. Denn viele sind geneigt, Gleichzeitigkeit als Kausalität zu deuten. Einige Beispiele:

  • Wenn Bauchschmerzen immer nach Mahlzeiten auftreten, ist ein Zusammenhang mit dem Essen zu Recht anzunehmen (siehe auch unter Beschwerden in Abhängigkeit von der Nahrungsaufnahme).
  • Wenn ein Magendarminfekt mit Durchfall vorliegt, kann ebenfalls ein Zusammenhang zu den dabei vorkommenden Bauchkrämpfen konstruiert werden.
  • Wenn Magenschmerzen im Rahmen einer medikamentösen Neueinstellung auftreten, kann man Nebenwirkungen anschuldigen, aber das wird schon schwieriger zu beweisen sein. Man glaubt es leicht, wenn es sich um Rheumamittel oder Acetylsalicylsäure (ASS) handelt, weil sie bekannterweise gehäuft eine Gastritis oder gar ein Magengeschwür auslösen. Auch andere Medikamente können Magenbeschwerden verursachen; kaum eines ist von vorneherein ausgeschlossen. Allerdings kann es sich hier auch um eine zufällige Gleichzeitigkeit handeln. Da hilft nur absetzen und gegebenenfalls ein neuer Versuch (Reexposition).

Also machen Sie sich ruhig Gedanken zur Ursache und teilen Sie Ihren Verdacht dem Arzt mit; er wird sich einen Reim darauf machen. Seien Sie jedoch darauf gefasst, dass er andere Zusammenhänge für wahrscheinlicher hält – womit er natürlich auch daneben liegen kann. Aber dafür werden anschließende Untersuchungen hoffentlich das richtige Ergebnis liefern.

[bearbeiten] Schmerzen auch nachts?

Wachen Sie davon auf? Wenn Sie das bejahen, wird Ihr Arzt überzeugt sein, dass die Beschwerden eine wichtige Bedeutung für Sie haben. Die Psyche wird bei der Schmerzentstehung in diesem Fall wohl keine alleinige Rolle spielen. Eine typische Konstellation betrifft die Angabe, dass Schmerzen im Schlaf verstärkt auftreten und ebenso im Sitzen, was Patienten mit sitzender Tätigkeit besonders hart trifft; und wenn sie aufstehen und sich bewegen werden sie geringer oder verschwinden. Dann wird Ihr Arzt daran denken, dass gefangene Darmgase in abgeknickten Darmschlingen eine entscheidende Rolle spielen können. Wenn Sie jedoch die Beschwerden nachts und in Ruhe nicht verspüren, besteht wahrscheinlich eine Zusammenhang mit Tagesaktivitäten, mit dem Wachheitszustand, möglicherweise mit Bewegung allgemein oder einer senkrechten Körperlage.



[bearbeiten] Beeinflussung der Schmerzen

Diese Frage ist Ihrem Arzt sehr wichtig. Antworten, nach denen er eventuell besonders fragen wird, könnten lauten:

  • Die Beschwerden sind lageabhängig. Beispielsweise treten sie nur im Liegen auf, bessern sich dagegen nach dem Aufstehen. Oder sie treten nur in Rechtsseitenlage auf, bessern sich dagegen in Linksseitenlage. Ihr Arzt kann je nach Antwort beispielsweise auf die Möglichkeit von Verwachsungen oder gefangener Darmgase schließen.
  • Die Beschwerden sind abhängig von der Einnahme von Mahlzeiten. Sie treten beispielsweise etwa ½ Stunde danach auf, was auf die Bildung von nahrungsmittelabhängigen Blähungen schließen lassen kann. Oder sie treten gleich beim Essen auf, was als Entstehungsort den Magen in den Vordergrund bringt. Oder sie bessern sich direkt mit dem Essen, wohingegen sie bei Nüchternheit vorhanden sind. Dies könnte sogar auf ein Magengeschwür schließen lassen.
  • Die Beschwerden sind abhängig von bestimmten Nahrungsmitteln. Solche Angaben lassen an eine Nahrungsmittelunverträglichkeit denken.
  • Die Beschwerden bessern sich durch Abgang von Winden.
  • Die Beschwerden bessern sich durch bestimmte Medikamente, beispielsweise durch Magenpräparate (z. B. Säureblocker) oder krampflösende Mittel.
  • Die Beschwerden verschlechtern sich durch bestimmte Medikamente, beispielsweise durch Rheumamittel, Schmerzmedikamente oder Tabletten zum Schutz von Blutgefäßen (ASS).
  • Stress ist ein Faktor, der die Beschwerden verstärkt. An Wochenenden oder im Urlaub sind die Beschwerden verschwunden.
  • Eine Wärmflasche tut gut. Bei manchem Menschen mit chronischen Bauchschmerzen (z. B. bei chronischer Pankreatitis) sieht man auf der Bauchhaut fleckartige bräunliche Verfärbungen, die auf häufigen Wärmflaschengebrauch zurück schließen lassen.
  • Wenn ich die Beine anziehe, sind die Beschwerden erträglicher. Dies hört man manchmal von Patienten mit Entzündungen im Unterleib, z. B. mit einer heftigen Blinddarmentzündung (Appendizitis).

[bearbeiten] Vorerkrankungen im Bauchraum

Natürlich sind Vorerkrankungen von Interesse. Sie können durchaus etwas mit den derzeitigen Beschwerden zutun haben. Sie sollten Ihrem Arzt gleich sagen können, ob Sie bereits eine Erkrankung der Leber, der Gallenblase oder Gallenwege, der Bauchspeicheldrüse, des Magens oder Zwölffingerdarm oder des Darms gehabt hatten.

Wenn Sie erst lange überlegen müssen, werden Sie im entscheidenden Moment auch etwas vergessen, oder Sie suchen nach einem Begriff, der Ihnen entfallen ist. Gab es beispielsweise schon einmal eine Episode einer Divertikulitis, eines Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs, einer Gallenkolik oder einer Darmverengung bei Morbus Crohn? Wenn Ihre Vorgeschichte zu umfangreich wird, ist es gut, Stichworte notiert bei sich zu haben.

[bearbeiten] Andere Vorerkrankungen?

Es gibt einige Krankheiten, die Schmerzen im Bauch hervorrufen können, ohne dass man an den Organen etwas Krankhaftes findet.

  • Diabetes mellitus: bei Zuckerentgleisung kann es zu einer "Pseudoperitonitis diabetica" kommen.
  • Porphyrie: bei ihr kommt es manchmal bei Belastungen, nach Medikamenten oder aus sonstigen Gründen zu Schüben, die mit erheblichen Bauchschmerzen einhergehen können. Manch ein Patient ist wegen der Heftigkeit der Schmerzen auch schon operiert worden.
  • Fruktoseunverträglichkeit: sie ist sehr selten, daher denkt man nicht gleich an sie. Wer aber berichtet, dass er Bauchschmerzen nach bestimmter Marmelade, nach Honig bekommt, nicht aber nach Traubenzucker, der wird damit vielleicht den entscheidenden Tipp geben.
  • Familiäres Mittelmeerfieber: es ist bei Angehörigen von Mittelmeervölkern nicht so selten, nördlich der Alpen aber oft unbekannt. Daher ist es für Patienten aus dem Mittelmeerraum sinnvoll, den Arzt direkt zu fragen, ob es sich bei Ihnen nicht um diese Krankheit handeln könnte.

Es gibt auch Krankheiten, die sich primär ganz woanders abspielen und doch ihre Auswirkungen im Verdauungstrakt haben: Wirbelsäulenkrankheiten, Nervenkrankheiten oder Krankheiten des Immunsystems können alle in irgendeiner Weise zu Beschwerden im Verdauungstrakt führen. Eine Arteriosklerose mit Durchblutungsstörungen des Gehirns, des Herzens und der Beine sollte ebenso erwähnt werden. Sie kann auch am Darm zu Durchblutungsstörungen führen, die schmerzhaft sind (analog zur Claudicatio, der Schaufensterkrankheit, spricht man hier auch von einer Claudicatio abdominalis). Ob ein Zusammenhang besteht, sollte Ihr Arzt beurteilen. Berichten Sie ihm daher Ihre Krankheitsvorgeschichte in ihren wesentlichen Zügen. Wo es ihm von Bedeutung scheint, wird er genauer nachfragen.

[bearbeiten] Regelabhängigkeit

Bei Frauen müssen je nach Schmerzlokalisation und –typ ganz spezifische Fragen gestellt werden. Speziell bei Unterleibsbeschwerden kommen Krankheiten der weiblichen Geschlechtsorgane (Eierstöcke, Eileiter, Gebärmutter) mit in die Erwägungen. Ob es sich bei Ihren Beschwerden beispielsweise um normale Regelschmerzen, einen Mittelschmerz, eine Entzündung der Eileiter (Adnexitis), eine extrauterine Schwangerschaft (Tubargravidität) oder eine Endometriose handelt, kann Ihr Hausarzt oder Internist nicht selbst entscheiden. Wenn Sie ihm berichten, dass die Beschwerden mit Blutungen einhergehen oder wie Regelschmerzen empfunden werden nur stärker oder schwächer oder länger anhaltend, dann wird er gleich auf den Gedanken kommen, Sie zum Gynäkologen weiterzuleiten. Spätestens wenn im Bereich des Verdauungstrakts und der Blase keine Ursache gefunden wird, wird er auch den Gynäkologen zu Rate ziehen.

[bearbeiten] Was noch von Bedeutung ist







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