Wer unter Aufstoßen leidet, sollte sich auch daraufhin beobachten, ob er unbewusst Luft schluckt. Wer aufstoßen möchte, es aber nicht kann, sollte den Arzt darüber informieren, ob eine Antirefluxoperation stattgefunden hat, oder ob er gelegentlich ein verkrampfende Gefühl bei Schlucken hat Kloßgefühl. Auch könnte er unter Sodbrennen leiden, was der Arzt wissen sollte: dies deutet auf einen undichten Verschlussmechanismus am Mageneingang hin.
Aufstoßen
Aus Krank-Gesund.de
[bearbeiten] Was Aufstoßen bedeutet
Häufiges Aufstoßen kann eine dumme Angewohnheit sein, sozusagen ein verkehrter Trampelpfad im Gehirn. Dazu gehört unter Umständen auch vermehrtes Luftschlucken. Luftschlucker merken manchmal ihre Angewohnheit nicht, und sind ganz erstaunt, wenn man sie darauf aufmerksam macht. Sie leiden nicht unter dem Luftschlucken sondern unter dem dauernden Drang aufzustoßen. Gelegentlich muss dies erst mühsam erfragt werden, wenn Ihr Arzt überhaupt daran denkt. Denn so häufig ist das nicht. Woran er sicher mit Recht zuerst denkt, ist eine Undichtigkeit des Mageneingangs (Cardiainsuffizienz) – die kommt nämlich verhältnismäßig häufig vor. Und so erfragt er wahrscheinlich auch andere Symptome, die aus ihr folgen, wie Sodbrennen (siehe dort).
Dann gibt es bei manchen Patienten das Gefühl, aufstoßen zu müssen, es aber nicht zu können. Bei einigen von ihnen ist eine Antirefluxoperation vorausgegangen. Dabei wurde der Mageneingang künstlich mit einem neuen Verschlussmechanismus versehen, der wie ein Ventil wirkt. Geschlucktes kann zwar hinunter gehen aber nicht mehr problemlos hochkommen. In diesen Fällen funktioniert auch manchmal das erleichternde Erbrechen nicht mehr, und der Druck im Magen bleibt bestehen.
Das Gefühl, nicht aufstoßen zu können, kann aber auch nur gelegentlich auftreten, wenn sich nämlich die Speiseröhre verkrampft. Dann kann man von den Patienten hören, dass sie auch unter Verkrampfungen beim Schlucken leiden.
[bearbeiten] Was der Arzt fragen könnte
- "Haben Sie auch Sodbrennen oder saures Aufstoßen?"
- "Sind Sie am Magen operiert worden?" Ggf. "Was ist operiert worden und warum?"
- "Haben Sie schon einmal beobachtet, ob Sie leerschlucken? Könnte das Luftschlucken sein?"
- "Haben sie häufiger das Gefühl von Verkrampfungen der Speiseröhre?" Ggf. "Versuchen Sie solche Verkrampfungen durch gewolltes Aufstoßen zu lockern?"
Solche Angaben erleichtern es Ihrem Arzt, den richtigen Gedankengang zu finden.











