Apathie
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[bearbeiten] Was Apathie im Rahmen einer Lebererkrankung bedeutet
Apathie bedeutet Interesselosigkeit, Teilnahmslosigkeit und Antriebslosigkeit. Eine solche Abstumpfung kommt nicht nur bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen sondern auch im Rahmen von organischen Erkrankungen zustande.
Bei einer Leberzirrhose können eine Reihe von Einschränkungen und Veränderungen des Empfindens, der Vigilanz und intellektueller Leistungen auftreten. Man bezeichnet dies zusammenfassend als "hepatische Enzephalopathie". Sie ist typischerweise mit Verbesserung der Leberleistung rückläufig.
Von Interesse ist es, eine hepatische Enzephalopathie im Anfangsstadium festzustellen, um rechtzeitig therapeutisch einschreiten oder die Therapie korrigieren zu können. Manchmal liegt eine innere Blutung zugrunde, manchmal eine Reaktion auf ausschwemmende Medikamente (Diuretika), manchmal ein Diätfehler mit zu hoher Eiweißzufuhr.
[bearbeiten] Was den Arzt interessiert
Der Arzt wird möglicherweise fragen:
- Seit wann bemerken Sie oder Ihre Familie an Ihnen eine Teilnahmslosigkeit oder gedankliche Fehlleistungen?
- Wie sieht der Stuhl aus? Ist er in letztere Zeit blutig oder schwarz geworden?
- Was haben sie in letzter Zeit vermehrt gegessen? Fleisch? Fisch? Yogurt oder Quark?
- Welche Medikamente nehmen Sie ein? (Medikamentenverordnung mitbringen) Wie wird kontrolliert, dass Sie die Tabletten regelmäßig und in der richtigen Dosis nehmen?
Zur Prüfung auf eine hepatische Enzephalopathie wird der Arzt Sie möglicherweise rechnen lassen: Sie werden merken, dass das plötzlich nicht wie gewohnt geht. Er wird vielleicht eine Schriftprobe nehmen (schreiben Sie Ihren Namen und die Adresse: Sie merken in solche einem Fall die Schwierigkeit, sauber zu schreiben. Vielleicht lässt er sie auch eine Zickzack-Linie mit dem Stift nachfahren: Sie werden das im Fall eine Enzephalopathie nicht mehr sauber hinbekommen.











